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Smartbroker 2021 im Test

  

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Smartbroker Review - die Alternative zu Flatex, OnVista, eToro und ING?

Der Smartbroker kam letzte Jahr auf den Markt. Damals war die Aussage "Aktien pauschal für 4€ kaufen" schon der absolute Hammer für einen nicht-App-Anbieter. Inzwischen kannst du beim Smartbroker allerdings auch für 0€ Ordergebühren Aktien kaufen. Wie das genau funktioniert und wie es ein Broker trotz 0€ Gebühr schafft profitabel zu bleiben, erfährst du in diesem Blogartikel. 

 

Mein letzter Depotcheck vom Smartbroker ist schon ein knappes Jahr her. Seitdem hat sich viel getan und es wird Zeit alle Verbesserungen im 2021er Review aufzunehmen. Einen Überblick über den letzte kompletten Broker Vergleich, mit allen relevanten Depot Anbietern findest du hier

Vorteile vom Smartbroker Depot

✅Kostenloses Depot 

✅Ab 0€ Aktien kaufen 

✅Gesichert durch SecurePlusApp

✅Web Zugang für den Computer

✅Erfahrenen Anbieter im Hintergrund

✅Einlagensicherung von 100.000€

✅Keine Gebühren auf Dividenden

✅Viele Handelsplätze

✅Sparpläne möglich

✅Viele Auszeichnungen erhalten

✅Zertifikate und Optionsscheine möglich

✅Über das Smartphone bedienbar

Smartbroker Erfahrungen

Wie melde ich mich beim Smartbroker an?

Du kannst dein Depot ganz einfach über die Website vom Smartbroker eröffnen. Die Depot-Eröffnung ist relativ einfach und kann im Anschluss per WebIdent oder PostIdent fortgeführt werden. 

 

Über die folgenden Button kommst du direkt zur Smartbroker Website, oder zum Eröffnungsprozess. Dabei handelt es sich um meine Empfehlungslinks (Werbung). Bedeutet also, dass ich eine kleine Provision erhalte, sobald du dein Depot über diesen Link eröffnet hast. Wenn du das nicht willst, kannst du natürlich über Google zur Website vom Smartbroker navigieren. Wie du aus meinen anderen Depot-Berichten bereits weißt, fällt mein Urteil immer zu 100% ehrlich aus, ich spreche über Nachteile und Fehler und spiegel dir meine ehrliche Meinung wieder. 

Smartbroker Depot eröffnen?

Smartbroker Review: Das Wichtigste auf einem Blick

🎁Mit dem Depot beim Smartbroker bekommst du ein kostenfreies Depot. Es fallen also keine Depotführungsgebühren an. Auch Gebühren auf Dividenden entfallen komplett.

 

✖Allerdings gibt es doch eine kleine Gebühr, von der du wissen solltest. Es fallen nämlich Negativzinsen an. Allerdings lassen sich diese leicht umgehen. Schließlich fallen die Negativzinsen erst ab 3 Monaten ab Kapitaleingang auf dem Verrechnungskonto an, und dann auch nur, wenn die Cashquote über 15 % ist. Bisher hat sich dieser Nachteil in meinem Depot also nie in die Tat umgesetzt. 

 

📲🖥Du kannst dich per Computer oder Smartphone auf dein Depot einloggen. Auch der Log-In über mehrere Geräte gleichzeitig stellt hierbei kein Problem dar. 

 

🎫Der Smartbroker bietet dir eine große Anzahl an Handelsplätzen. Der Kauf über den Handelsplatz Gettex ist für dich komplett kostenfrei. Käufe über Lang und Schwarz kosten dich wie bei Trade Republic nur 1€ Ordergebühr. Alle anderen deutschen Handelsplätze werden dir mit pauschal 4€ berechnet. Weitere Kosten kommen nicht hinzu. 

 

🎯Ein weiterer negativer Punkt ist das Mindestordervolumen. Das bedeutet, dass diese Preise von 0€ oder 1€ erst ab einem Kaufwert von 500€ gelten. Sollte deine Order unter 500€ liegen, so wird der Wertpapierhandel mit 4€ berechnet. Glücklicherweise ist das für die meisten Interessenten vom Smartbroker kein Problem, da die monatliche Investitionssumme oft über den 500€ liegt.  

 

🛒Auch Sparpläne auf Aktien, ETFs oder ETCs sind beim Smartbroker möglich. Inzwischen sind auch immer mehr Aktien sparplanfähig. Auch wenn die Aktien bereits ab geringen Summen besparbar sind, lohnt es sich hier meist erst ab 80€ pro Sparplan. Das wird besonders dann deutlich, wenn wir das reine Sparplanangebot zum Beispiel mit dem von Comdirect oder Consorsbank vergleichen. Einen Vergleich dazu siehst du hier

Smartbroker Konditionen

Welche Handelsplätze stehen mir beim Smartbroker zur Verfügung?

Beim Smartbroker hast du die Auswahl zwischen verschiedenen Handelsplätzen. Wenn der Spread es zulässt, ist natürlich der Handelsplatz Gettex sehr interessant. Mehr Informationen zum Spread findest du hier

Smartbroker deutsche Handelsplätze

Xetra, Tradegate, Gettex, Stuttgart, München, Hannover, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Berlin, Lang & Schwarz und Quotrix.

Außerbörslicher Handel

Baader Bank, UBS, Vontobel, SG, Morgan Stanley, L&S, JP Morgan, ING, HVB, HSBC, Goldman Sachs, DZ Bank, Deutsche Bank, Commerzbank, BNP Paribas, Citi.

Ausländische Handelsplätze

Sydney Stock Exchange, NYSE, NYSE AMEX, NASDAQ, Pink Sheet, OTC Bulletin Board, Spanien, Singapur, Schweiz, Schweden, Portugal, Österreich, Norwegen, Niederlande, Kanada, Japan, Italien, Hongkong, Frankreich, Finnland, England, Dänemark, Belgien.

Handelsplätze beim Smartbroker 2021
Handelsplätze beim Smartbroker

Welche Kosten fallen beim Smartbroker an?

Im Bereich Kosten hat sich das meiste geändert. Anfangs kostete jede Order im Inland lediglich 4€ Pauschale. Inzwischen kannst du noch einfacher Handeln. Aktien kaufen ist beim Smartbroker inzwischen für 0€, 1€ und 4€ möglich. 

Smartbroker Kosten für Käufe und Verkäufe

0€ über Gettex

1€ über L&S

4€ über deutsche Handelsplätze

Kostenlos Aktien kaufen ist schon eine tolle Sache. Besonders da ich auch noch Gebühren von 20€ pro Order aus früheren Zeiten kenne. Bei einer Order pro Monat können dadurch mal 240€ pro Jahr mehr investiert werden. Und dieses gesparte Geld spart per Zinseszinseffekt noch mehr Geld für dich an. 

Kosten beim Smartbroker
Kosten beim Smartbroker - über das Bild kommst du zum Anbieter*

Depotwechsel zum Smartbroker

Auch der Depotwechsel hin zum Smartbroker ist mittels Depotübertrag möglich. Der Depotübertrag ist wohl noch das letzte große Abenteuer im Börsenmarkt, da hier bis zum vollständigen Depotübertrag mehrere Wochen vergehen können. Ich selber habe den Depotübertrag beim Smartbroker bereits getestet. Einmal vom Smartbroker hin zum Captrader und einmal von der Consorsbank hin zum Smartbroker. Zum Wertpapierübertrag von einem Depot auf das andere findest du über das Formularcenter vom Smartbroker. 


Smartbroker nach WebIdent oder PostIdent - was passiert nun?

Nachdem du dein Depot beim Smartbroker über die Website eröffnet hast, und auch den Identifizierung-Prozess erfolgreich überstanden hast, heißt es ein paar Tage warten. Im Abstand von je einen Tag werden dir drei Briefe zugesandt, die deine Login-Daten enthalten. Mehr zu den Briefen, Identifier und Login beim Smartbroker findest du hier

Smartbroker WebIdent oder PostIdent

Freistellungsauftrag beim Smartbroker?

Mithilfe des Freistellungsauftrags verhinderst du, dass deine Bank deinen Freibetrag auf Kapitalertragssteuern an das Finanzamt abführt. Die Summe von jährlichen 801€ pro Single würde ich auf jeden Fall nutzen oder spätestens mit der Steuererklärung zurückholen wollen. 

 

Hier erfährst du, wie du beim Smartbroker deinen Freistellungsauftrag einrichten kannst

Smartbroker Freistellungsauftrag

Smartbroker Spread, Negativzinsen und versteckte Kosten

Ein Stammtisch-Argument, welches du bei günstigen Brokern oft hören wirst, ist, dass das der Broker sich sein Geld über den Spread zurückholen wird. Dass das nicht stimmt, wurde bereits häufig nachgewiesen. Ein wenig mehr dazu findest du hier

 

Die einzigen "negativen" Kosten beim Smartbroker sind die Negativzinsen auf dein Geld auf dem Verrechnungskonto. Sobald deine Cashquote über 3 Monate hinweg mehr als 15% beträgt, fallen beim Smartbroker Minuszinsen an. Die Lösung hierfür ist allerdings recht einfach. Du solltest weniger als 15% Cashquote auf dem Verrechnungskonto halten oder dieses Geld innerhalb von 3 Monate zumindest einmal investiert haben. 

 

Jetzt kommen wir noch einmal zu dem Spread-Gerücht. Zumal das Argument an sich bereits unlogisch ist, wollen wir hier nahelegen, warum der Spread-Aspekt in der Wahl des Smartbrokers nicht relevant ist. Denn bei einem Broker wie dem Smartbroker ist es gar nicht der Broker, der von einem Spread profitiert, sondern der Handelsplatz. 

 

An Handelsplätzen hingegen sind Spreads üblich. Allerdings sind zu aktiven Börsenzeiten auch diese Spreads meist sehr gering. Ist das Ordervolumen hoch und die Zeit passend, so musst du dir hier drum nur selten wirklich Sorgen machen. Dennoch ist es wichtig unabhängig vom Broker und Börsenplatz die Spreads miteinander zu vergleichen. 

 

Für mich ist die Lösung auch hier sehr einfach. Ist der Spread so hoch, dass sich der 0€ Trade über Gettex nicht lohnt, rechne ich mir den Handel gegen die Börsenplätze Lang und Schwarz (1€) und alle anderen Börsenplätze (4€) gegen. Die Rechnung mit den geringsten Kosten gewinnt. 

Smartbroker Gebühren? Negativzinsen

Wie verdient der Smartbroker Geld?

Innerhalb der letzten Jahre sind viele Broker auf den Markt gekommen. Im Kampf um Kunden sinken die Preise. Doch kann dieses Preis-Dumping wirklich sinnvoll sein? Hierfür müssen wir uns die allgemeine Kostenstruktur einmal anschauen. Ordergebühren von über 10€ sehe ich schon lange nicht mehr als marktgerecht an. Und dennoch gibt es Broker die bis zu 50€ pro Order verlangen - um diesen Preis zu rechtfertigen, muss es schon Kaviar zum Aktienkauf geben. 

 

Ich kann mit meiner Erklärung natürlich nicht für den Smartbroker sprechen, kann allerdings erklären wie es andere Broker machen. Hierbei erhalten die Broker, nämlich eine Rückvergütung von den Handelsplätzen. Diese Summe addiert auf die Ordergebühr reicht im Normalfalls aus, um zumindest die Kosten zu decken. 

 

Im nächsten Schritt bietet der Broker zudem noch weitere Dienstleistungen an deren Preise sich eher im markttypischen Umfeld bewegen. Es geht also oft darum mit einem günstigen Hauptprodukt Kunden zu gewinnen und die Kosten einigermaßen zu decken. Verdient wird dann mit den Nebenprodukten (die teilweise auch erst im Verlauf der Zeit ergänzt werden).

Wie verdient der Smartbroker Geld?

Watchlist beim Smartbroker?

Ein Minuspunkt beim Smartbroker ist die nicht vorhandene Watchlist. Du hast also keine Möglichkeit Aktien direkt über dein Smartbroker Depot auf "beobachten" zu setzen. Ich persönlich denke, dass diese Funktion irgendwann noch kommen wird. Verstehe auf der anderen Seite aber auch, dass ein Anbieter der seine günstige Kostenstruktur an seine Kunden weitergibt auf viel Schnickschnack verzichtet. 

 

Für eine Watchlist mit Direktbenachrichtigungen kannst du zum Beispiel den Dienst von Guidants benutzen. Den kompletten Überblick über die hierfür guten Tools findest du hier


Wie kaufe ich Aktien beim Smartbroker?

Die Oberfläche vom Smartbroker ist nicht unbedingt "hübsch". Sie ist dafür sehr funktional. Der Smartbroker kann sich durchaus als Depot für Aktien Einsteiger und Börsen Anfänger eignen. 

 

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die ersten Schritte und die Anleitung zum Kauf von Aktien findest du hier. 


Smartbroker auf Handy und Smartphone

Meiner Meinung nach hast du die beste Erfahrung mit dem Smartbroker, wenn du das Depot am Computer bedienst. Allerdings nutze ich den Broker hauptsächlich auf meinem iPhone. Das funktioniert auch alles relativ einfach. Zwar ist das funktionale Design nicht wirklich eine Augenweide, allerdings tut der Broker was er soll. 


IMpressionen vom Smartbroker

Depotübersicht Smartbroker
Smartbroker Kaufen
Smartbroker Sparpläne
Smartbroker sicher?
Smartbroker Steuern

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