Wie finanziert sich Trade Republic?

Seit 2019 scheint der Depotanbieter Trade Republic aus Berlin auf einer endlosen Überholspur zu sein. Die gängigen Depotanbieter, die wir bis dahin kannten,…

Seit 2019 scheint der Depotanbieter Trade Republic aus Berlin auf einer endlosen Überholspur zu sein. Die gängigen Depotanbieter, die wir bis dahin kannten, müssen wahrscheinlich neidlos anerkennen, dass dieses Wachstum absolut beeindruckend ist.

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Laut einem Bericht von Finanzszene hat der Low-Cost-Broker wohl bereits mehr als 500.000 Depotkunden. Für die Kürze der Zeit eine absolut beeindruckende Leistung.

Trade Republic fällt darauf auf, dass der Anbieter die Abwicklungen von Wertpapiergeschäften über seinen exklusiven Handelspartner Lang und Schwarz für nur 1€ Fremdkostenpauschale anbietet. Bei bisherigen Konkurrenzpreisen von 5€ bis 50€, kommt dies einer Revolution der Broker Landschaft gleich.

Wenn du den Anbieter Trade Republic noch nicht kennst, dann kannst du dir hier den Testbericht anschauen.

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Revolution


Wieso geht Trade Republic nicht pleite?

Was du aus den oben genannten Zahlen sehr gut herauslesen kannst ist, dass der App-Broker auf einem starken Wachstumskurs ist. Und allzu schnell kommen Rufe auf, dass sich die 1€ Gebühr doch niemals rechnen kann.

Meine Meinung kommt der Meinung von Finanzszene da sehr nahe. Denn wenn wir ein Gesamtmodell beurteilen möchten, dann müssen wir uns auch das komplette Modell angucken und uns darum bemühen dieses zu verstehen.

Trade Republic selber schreibt auf seiner Website, dass sie sich mithilfe von Rückvergütungen vom Handelsplatz finanzieren. Eine gängige Praxis in der Welt der Börsenprofis.

Das bedeutet also, dass der Anbieter Trade Republic in diesem Fall Geld vom Handelsplatz Lang und Schwarz bekommt - und zwar für jeden Handel, denn der App-Broker dem Handelsplatz vermittelt hat. Laut Berichten verdient Trade Republic damit ca. 3€ pro Trade. Das ist auch keines Falles durch einen etwaigen Spread begründet, wie es in Gerüchten immer wieder zu hören und zu lesen ist. Die Fragestellung nach dem Spread bei Trade Republic kannst du dir hier im Detail anschauen.

Die Bezahlung kommt also durch die 1€ Ordergebühr, als auch die Rückvergütung vom Handelsplatz zustande. Der Endkunde zahlt in jedem Fall nur 1€ Ordergebühr. Wer neben dem einzigen Handelsplatz Lang und Schwarz weitere Alternativen sucht, der kann sich zum Beispiel auch die Anbieter Scalable Capital und Smartbroker anschauen. Hier steht ein ähnliches Preisangebot für Investoren zur Verfügung. Die beiden Verlinkungen führen dich direkt zum jeweiligen Erfahrungsbericht.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der, dass die Käufe von Aktien und ETFs das Hauptangebot vom Broker sind. Allerdings bieten Broker natürlich mehr als nur eine Leistung an. Und so würde es mich persönlich nicht wundern, wenn das Angebot in der Zukunft um weitere Dienstleistungen erweitert wird, welche einen Markt-typsicheren Preis aufrufen werden.

Das ist bereits jetzt der Fall. Hilfreich dafür ist ein Blick in das Preis-Leistungs-Verzeichnis von Trade Republic. Hier wird sichtbar, wie die Preisstruktur allgemein aufgestellt ist.

Wie verdient Trade Republic Geld?


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