Trade Republic Spread? Zu hoch? Vorsicht?
Heute stellen wir uns die Frage nach dem Spread bei Trade Republic und ob dieser zu hoch ist, höher als bei anderen Brokern oder ob der Spread auch der einzige…
Heyho Finanz-Freunde
heute stellen wir uns die Frage nach dem Spread bei Trade Republic und ob dieser zu hoch ist, höher als bei anderen Brokern oder ob der Spread auch der einzige Grund ist mit dem der Neo Broker Trade Republic sein Geld verdient.
Ein hoher Spread kann dir den ein oder anderen guten Einstandskurs versauen. Daher sollten wir den Spread genau im Auge behalten. Doch wie genau ist der Spread bei Trade Republic geregelt? Lies dazu mehr in diesem Artikel.

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Der Trade Republic Spread?
Wenn wir uns angucken, dass du bei Trade Republic nur 1€ pro Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers bezahlst, dann wird ganz schnell der Ruf nach “zu hohen Spreads” laut. Doch stimmt das wirklich?
Long Story short: Nein, es gibt bei Trade Republic keinen höheren Spread, als bei anderen Anbietern.
Wahrscheinlich hast du nach einem Artikel auf FinanzSzene auch schon einmal gehört, dass Trade Republic pro Trade ca. 2,91€ verdient. Der Umkehrschluss, dass das durch den Spread komme ist allerdings durchweg falsch. Trade Republic kann zwar wohl bis zu dieser Summe pro Trade verdienen, allerdings zahlst du als Endkunde nur 1€ Ordergebühr pro Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers.
Die restliche Summe kommt dann zum Beispiel über die Rückvergütung vom Handelsplatz Lang und Schwarz. Eine recht normale Regelung in der Finanzbranche.
Doch ist der Spread bei Trade Republic jetzt zu hoch?
Auch hier ist die Antwort eine Mischung aus “Nein” und “Es kommt drauf an”. Wie meine ich das? Bei Trade Republic handeln Nutzer über den Handelsplatz Lang und Schwarz. Sollte dieser Ausfallen, so steht der Handelsplatz Tradegate zur Verfügung.
Der Handelsplatz L&S orientiert sich bei Spreads während den Öffnungszeiten der Referenz-Börse XETRA an dessen Spreads. In dieser Zeit sollten Spreads also gleich bis minimal höher oder minimal niedriger sein. Das wurde in diversen Tests in der Community auch schon gezeigt.
Kritisch kann es dann werden, wenn die Referenzbörse geschlossen hat. Dann können die Spreads höher ausfallen. Was allerdings auch recht normal ist.
Wichtig hierbei ist es, dass du allgemein immer auf den Spread achtest. Also auch ganz unabhängig von dem Broker. Hol dir immer einen zweiten Blick auf die “Gebühren”.
Und im Idealfall handelst du die Aktien dann, wenn sie auch möglichst liquide sind. US Aktien zum Beispiel erst zur Öffnung der US Börsen.