Broker ohne Negativzinsen - die Wahl des richtigen Depots
Negativzinsen oder Minuszinsen sind mit eines der Unwörter des Jahres in der Finanz-Szene. Das schöne ist, dass wir im seltensten Fall nur von diesen negativen…
Inhaltsverzeichnis4 Kapitel

Welche Depots haben keine Minuszinsen?
Negativzinsen oder Minuszinsen sind mit eines der Unwörter des Jahres in der Finanz-Szene. Das schöne ist, dass wir im seltensten Fall nur von diesen negativen Zinsen betroffen sind. Auch wenn wir ein Depot bei (den meisten) der Broker haben, so können wir durch den ein oder anderen Trick die Minuszinsen umgehen und den Broker im vollen Funktionsumfang nutzen.
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Die meisten Depots haben keine Negativzinsen oder erst ab einer bestimmten Summe
Erfreulich ist zurzeit noch, dass die meisten Depots keine Negativzinsen in ihren Preis-Leistungs-Verzeichnissen ausweisen und der Kunde hier von absoluter Zinsfreiheit profitiert. Dennoch gibt es aber einige Anbieter, bei denen du Negativzinsen auf dein Kapital zahlst.
Wichtig zu wissen ist hierbei, dass sich die Zinsen nie auf den Wert deiner Aktien, sondern lediglich auf die Einlage auf deinem Verrechnungskonto beziehen. Häufig werden diese Zinsen auch erst ab einer gewissen Cashquote oder Liegedauer fällig. Hier findest du eine Liste mit Depots ohne Negativzinsen, als auch Tipps und Tricks zum Vermeiden von Minuszinsen.
Broker ohne Minuszinsen
Wenn du dir regelmäßig die Depot-Vergleiche anschaust, dann hast du bereits einen guten Überblick darüber, welche Depots dir welche Leistungen bieten.
Diese Depots erheben keine Negativzinsen
| Keine Negativzinsen | Link zum Depot |
|---|---|
| Consorsbank (20€ Bonus) | zur Consorsbank* * |
| Scalable Capital | *zu Scalable ** * |
| Trade Republic | zu Trade Republic* * |
| S-Broker | zum S-Broker* * |
| ING Depot | zur ING* * |
| Gratisbroker | zum Gratisbroker* * |
>> Die Testberichte zu den einzelnen Depotanbietern findest du hier. <<
Depots bei denen die Minuszinsen leicht zu umgehen sind
Neben den Depots die absolut keine Minuszinsen in ihren Preis-Leistungs-Verzeichnissen haben, gibt es auch noch die Depots, bei denen die Negativzinsen eigentlich fast nie zur Geltung kommen.
Ein gutes Beispiel ist der Smartbroker. Beim Smartbroker fallen Negativzinsen auf dein Kapital auf dem Verrechnungskonto an, wenn dieses eine Cashquote von 15% übersteigt. Zudem muss das Geld auch erst mal 3 Monate auf dem Verrechnungskonto liegen, bevor es Negativzinsen auslöst. Ich selber habe ein Depot beim Smartbroker und musste bisher keine Negativzinsen zahlen.
Ein anderes Depot bei dem mich persönlich die Minuszinsen nicht weiter stören ist das Depot bei der Comdirect. Ähnlich wie bei Comdirect verhält es sich auch bei Onvista. Neukunden ab dem Jahr 2020 zahlen Negativzinsen auf ihr Kapital über 250.000€. In diesem Fall fallen 0,5% Kosten an.
Darauf solltest du achten
Negativzinsen erfreuen wohl niemanden. Mit ein paar einfachen Tricks, lassen sich diese wie oben beschrieben zum Glück oft abwenden. Besonders Anbieter wie zum Beispiel JustETF oder Flatex fallen prinzipiell mit unangenehmen Negativzinsen auf. Aber auch diese Broker haben ein Angebot, in dem sie sehr gut sind, wodurch für mich die Negativzinsen nur selten zur alles entscheidenden Botschaft werden.
Es empfiehlt sich für jeden Investor die Dokumente seines Brokers immer mal wieder zu lesen und zu schauen, ob sich etwas geändert hat. Die Preis-Leistungs-Verzeichnisse der Broker sind häufig sehr einfach und auf wenige Seiten zusammen gefasst.
