111 Tipps zum Geld sparen - Mehr Geld am Monatsende [TEIL 1]
Du möchtest wissen wie du Geld sparen kannst? Hier findest du Tipps & Tricks zum Thema Geld sparen.
Inhaltsverzeichnis3 Kapitel

Liebe Leser,
ihr wollt wissen wie ihr Geld sparen könnt?
“Gib weniger Geld aus, als du verdienst.”
Gut. Hier könnten wir den Blogartikel über das Thema Geld sparen natürlich beenden. Prinzipiell geht es beim Sparen von Geld nämlich um dein Mindset, um deine Einstellung zum Konsum und zum Leben. Es geht um Gewohnheiten, Bequemlichkeiten und ungekündigte Abos.
So sieht es zumindest aus, wenn ich zusammen mit anderen über ihre Finanzen schaue. Beim Thema eigene Finanzen haben wir von Natur aus Scheuklappen auf.

#1 Planung - Führe ein Haushaltbuch
Ja, ich weiß. Haushaltsbuch. Super langweilig. Keine Sorge, die Buchführung geht auch über App und Smartphone.
Häufig scheitert der erfolgreiche Vermögensaufbau oft schon daran, dass wir keine Ahnung davon haben wo unser Geld eigentlich hingeht. Der Vorteil vom Haushaltsbuch ist klar. Du hast den kompletten Überblick. Du weißt in welche Artikel und Kategorien dein Geld fließt. Du weißt wie viel Geld du für Partys ausgibst, du weißt was das Kino kostet, du weißt für wie viel Geld du Filme bei AmazonPrime kaufst. Du weißt auch wie viel Kohle eigentlich durch Zigaretten und Alkohol verbrannt wird.
Du weißt aber auch, wie viel Geld du im Schnitt für Lebensmittel, ÖPNV, uvm. ausgibst. Und das ist bereits super wichtig für Punkt Nummer zwei.
Häufig unterschätzen wir unsere Kosten für Gewohnheiten extrem. Wir haben keine Ahnung wie viel Geld wir tatsächlich ausgeben. Unsere Gehirn kann diese Summen nicht wirklich darstellen.
Beruflich bin ich viel unterwegs. So stehe ich recht viel an vollen Bahnhöfen und chaotischen Flughäfen. Nach einer Weile erkennst du hier die vielen Menschentypen ganz gut. Du siehst gestresste Familien die in den verdienten Urlaub fahren, du siehst die Pendler und Businessleute auf den Weg zu Geschäftsterminen, du siehst Menschen die gerne an Bahnhöfen rumhängen und vieles mehr.
Doch eines haben irgendwie alle gemeinsam. Sie konsumieren. Sei es der Pendler auf dem Weg zur Arbeit, der sich noch schnell eine geschmierte Stulle und einen heißen Coffee-To-Go von Starbucks holt.
Kaffee ist lecker, keine Frage. Doch eins ist der schwarze Wachmacher auch - nämlich teuer. Bei einem Kaffee samt Brötchen kommst du selten unten 7,- € weg. Der Einfachheit halber rechnen wir in diesem Beispiel lediglich mit den Kaffeekosten und setzen diese bei 3,50 € an.
Eine reguläre Arbeitswoche hat fünf Tage. Also fallen pro Woche für den Kaffee 17,50€ an. Nun arbeitet ein normaler Arbeitnehmer 21 Tage im Monat. Pro Monat fallen also 73,50€ im Monat für einen Artikel, der dich im Supermarkt vielleicht 10 Euro kosten würde.
Die Rechnung geht noch weiter. Im Jahr arbeitet ein Arbeitnehmer nämlich ca. 215 Tage. Der kleine Wachmacher kostet uns im Jahr also **752,50€.**Über 10 Jahre fallen so also knappe 7.500€ aus unserem Vermögen raus. Hättest du das erwartet? Fun Fact: Die gleiche Summe in ein 6% Anlagegut investiert, hätte uns über 11.000€ Vermögen erbracht. Schade Schokolade.
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#2 Planung - Du brauchst ein Budget! Plane deine Finanzen durch oder am Ende des Geldes bleibt wieder mal zu viel Monat über
Nun, da wir wissen wo unser Geld hinfließt, folgt ein ebenso wichtiger Punkt. Nämlich unser Finanzplan. Yupp, genau so langweilig und uncool. Aber was soll’s. Ohne Plan gleiten wir von Jahr zu Jahr mehr in die Schuldenfall, in die in Deutschland immer mehr Menschen geraten. Ende 2018 waren in Deutschland 7 Millionen Menschen überschuldet. Unfähig die eigenen Rechnungen noch zu bezahlen. Bei nur 83 Millionen Einwohner ist das eine erschreckende Zahl.
Daher muss die Finanzplanung her. In dieser Planung trägst du nun deine Einkünfte ein. Im nächsten Schritt sammelst du deine Fixkosten. Pass auch auf die jährlichen oder halbjährlichen Kosten und die doofe GEZ auf. Es ist immer doof, wenn etwas teurer wird als geplant.
Nun nachdem deine Einkünfte und Fixkosten stehen, kannst du mit Hilfe deines Haushaltsbuch Budgetwerte für Lebensmittel, Kleidung, Freizeit und weitere Punkte setzen. Am Ende bleibt (hoffentlich) ein Betrag über. Dieser kann dann gespart oder investiert werden. (Nicht konsumiert, deine Konsumkosten solltest du im Budget festgehalten haben).
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#3 Lifestyle - Es gibt kostenlose Inhalte
Das Internet ist super. Es gibt sehr viel tollen kostenlosen Content. Und das bietet dir ein gutes Potential zum Sparen.
-4 - Lieber “Findet Nemo ganzer Film” bei Youtube suchen als die Collectors Edition bei Amazon für 29,99€ kaufen.
- 5 - Lieber kostenlose Kurse und Facebook-Gruppen im Internet nutzen, als den Super-Body-Brust-Former für 199€ kaufen.
- 6 - Lieber Open Office installieren, als Microsoft Office für viel Geld zu installieren.
- 7 - Lieber kostenfreie Podcasts und Blogs besuchen, als 10 Bücher zu je 9,99€ kaufen. (Kein Scheiß, es passiert super oft, dass ich sehe, das Menschen fragen welche Bücher sie zum Thema Geld sparen kaufen können und dann erstmal 15 Bücher kaufen, nie lesen und weiterhin der Konsumgesellschaft verfallen)